Anna K.E.

Anna K.E.

Beständigkeit und Vergänglichkeit sind zwei wichtige Pole im Werk der georgischen Künstlerin Anna K.E., die sich quer durch unterschiedlichste Medien bewegt. Seit Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn setzt Anna K.E. sich mit visionären architektonischen Strukturen auseinander, die sie zeichnet, malt und baut. In ihren Installationen verbindet sie oft großformatige Zeichnungen ihrer Architekturutopien mit skulpturalen Werken. Das Arbeiten auf dem Papier ist dabei der Ausgangspunkt, von dem aus K.E. ihre Installationen aus hängenden Skulpturen und Einzelobjekten beginnt. Ihr Werk umfasst dabei auch Fotografien und Performance-Videos. So fotografiert sich die Künstlerin in ihrer Serie Profound Approach and Easy Outcome vor berühmten Kunstwerken und nimmt dabei die Pose der gezeigten Protagonisten auf. In ihren Performances, die seit ihrer Residenz in New York entstanden sind, kreist Anna K.E. vor allem um den eigenen Körper.

Anna K.E. ist 1986 in Tiflis, Georgien geboren. Nach einer klassischen Tanzausbildung an der dortigen Ballettschule zog sie im Jahr 2000 nach Deutschland. Sie studierte an der Stuttgarter Akademie der Bildenden Künste und an der Düsseldorfer Kunstakademie. Die Werke der jungen Künstlerin waren bereits in verschiedenen Ausstellungen zu sehen; ihre erste institutionelle Einzelausstellung fand 2011 im Kunstverein Leverkusen statt.

 

Somewhere in the West No. 05/16, 2007/2011
Kapa Line, Kupferrohr, Gummi, Spachtelmasse mit Pigment, Tapete,
Marmor, Buntstifte, Holz, Plastik, Elektrogipsplatten